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Rhizompflanze

Speerblatt

Anubias barteri

Schnelle Fakten

Licht
Wenig Licht
CO₂
CO₂ optional
Schwierigkeit
Einfach
Wachstum
Langsam wachsend
Platzierung
Epiphyt (auf Hardscape)

Wasserwerte

pH
6–8
GH
2–15 °dGH
Temperatur
22–28 °C

Anubias barteri toleriert ein breites Spektrum an pH- und Härtewerten und zählt damit zu den anpassungsfähigsten Pflanzen für unterschiedlich zusammengesetztes Leitungswasser – ein spezifischer KH-Bereich ist dafür fachlich nicht sinnvoll eingrenzbar.

Pflege

Anubias barteri gilt als eine der robustesten und einsteigerfreundlichsten Aquarienpflanzen überhaupt – sie verzeiht schwankende Wasserwerte, unregelmäßige Düngung und auch einmal fehlende CO₂-Zugabe. Das Rhizom darf beim Befestigen nicht im Bodengrund vergraben werden, da es dort leicht verrottet.

Da das Blattwerk recht derb ist, lassen sich Algenbeläge auf den Blättern bei Bedarf vorsichtig mit den Fingern oder einem weichen Schwamm abwischen, ohne die Pflanze zu beschädigen.

Licht & CO₂

Die Art kommt mit schwachem Licht gut zurecht und wächst dadurch bewusst langsam – zu kräftige, direkte Beleuchtung begünstigt eher Algenaufwuchs auf den Blättern als zusätzliches Pflanzenwachstum. CO₂-Zugabe ist nicht erforderlich, kann das ohnehin langsame Wachstum aber etwas beschleunigen.

Platzierung

Wird auf Wurzelholz oder Steinen festgebunden, bis es mit seinen Wurzeln selbst anwächst; je nach Sorte eignet sie sich für Vorder-, Mittel- oder Hintergrund im Aquascape.

Wachstum

Zählt zu den langsamst wachsenden gängigen Aquarienpflanzen – ein neues Blatt braucht je nach Bedingungen mehrere Wochen. Das macht sie zwar pflegearm, aber auch wenig geeignet, um kahle Flächen schnell zu begrünen.

Vermehrung

Vermehrt sich über die Teilung des Rhizoms: Ein Stück mit mindestens einem gesunden Blatt und eigenen Wurzelansätzen lässt sich abschneiden und an anderer Stelle neu befestigen.

Besonderheiten

Wird von vielen Algenfressern und pflanzenfressenden Fischen gemieden und eignet sich daher auch für Besatzgruppen, die weichere Pflanzen sonst anfressen würden.

Quellen

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