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Rosettenpflanze

Wendtscher Wasserkelch

Cryptocoryne wendtii

Schnelle Fakten

Licht
Wenig Licht
CO₂
CO₂ optional
Schwierigkeit
Einfach
Wachstum
Langsam wachsend
Platzierung
Mittelgrund

Wasserwerte

pH
6–8
GH
6–18 °dGH
Temperatur
22–28 °C

Zählt zu den anpassungsfähigsten Rosettenpflanzen überhaupt und kommt sowohl mit weicherem als auch mit härterem Leitungswasser zurecht – entscheidender für gesundes Wachstum ist meist die Stabilität der Werte, nicht ein exaktes Zielfenster.

Pflege

Kann nach dem Einsetzen oder bei starken Wasserwertänderungen vorübergehend Blätter verlieren (sogenannte „Cryptocoryne-Fäule“) – das ist in aller Regel kein Grund zur Sorge, die Pflanze treibt meist innerhalb einiger Wochen von selbst wieder aus. Ein stabiler, nährstoffreicher Bodengrund ist ihr wichtiger als die Wasserchemie selbst, da sie überwiegend über die Wurzeln Nährstoffe aufnimmt.

Licht & CO₂

Kommt bereits mit schwachem Licht gut zurecht und muss nicht zwingend mit CO₂ versorgt werden; beides beschleunigt lediglich das ohnehin langsame Wachstum etwas.

Platzierung

Breitet sich über Ausläufer (Rhizome) aus und bildet so nach einiger Zeit flächige Gruppen – gut geeignet, um Vorder- oder Mittelgrundflächen dauerhaft zu begrünen, ohne dass regelmäßig nachgepflanzt werden muss.

Wachstum

Wächst insgesamt langsam, verbreitert sich über die Zeit aber zuverlässig in der Fläche, statt wie Stängelpflanzen in die Höhe zu wachsen.

Vermehrung

Vermehrt sich hauptsächlich über Ausläufer, aus denen in einigem Abstand zur Mutterpflanze neue Rosetten austreiben; diese lassen sich bei Bedarf abtrennen und versetzen.

Besonderheiten

Je nach Standortbedingungen (Licht, Nährstoffe) variiert die Blattfarbe von grün über bronzefarben bis rötlich-braun, auch innerhalb ein und derselben Gruppe.

Quellen

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