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Moos

Javamoos

Taxiphyllum barbieri

Auch bekannt als: Java Moss, Vesicularia dubyana

Schnelle Fakten

Licht
Wenig Licht
CO₂
Kein CO₂ nötig
Schwierigkeit
Einfach
Wachstum
Langsam wachsend
Platzierung
Epiphyt (auf Hardscape)

Wasserwerte

pH
5–8
Temperatur
18–28 °C

Javamoos gilt als eine der tolerantesten Aquarienpflanzen überhaupt und gedeiht in einer sehr weiten Bandbreite an Wasserwerten – ein enger GH-/KH-Bereich lässt sich dafür fachlich nicht sinnvoll angeben, weil die Art praktisch in jedem gängigen Leitungswasser zurechtkommt.

Pflege

Javamoos gehört zu den pflegeleichtesten Aquarienpflanzen überhaupt: Es kommt ohne Düngung und ohne CO₂-Zugabe zurecht und verzeiht auch schwankende Wasserwerte. Die einzige regelmäßige Pflegearbeit ist ein gelegentlicher Rückschnitt, damit das Polster nicht zu dicht und innen dunkel/absterbend wird.

Lose aufliegende oder nicht angewachsene Stellen können einfach zurückgeschnitten werden – aus den Schnittresten lässt sich bei Bedarf sofort neues Moos an anderer Stelle befestigen.

Licht & CO₂

Bei kräftigerer Beleuchtung wächst Javamoos dichter und wirkt sattgrüner; unter schwachem Licht bleibt der Wuchs lockerer und etwas heller, aber weiterhin gesund. CO₂ ist für ein zufriedenstellendes Ergebnis nicht notwendig, beschleunigt das Wachstum aber zusätzlich.

Platzierung

Wird meist mit Angelschnur, Nylonfaden oder feinem Draht auf Wurzelholz oder Steinen fixiert, bis es nach einigen Wochen selbst anwächst und die Befestigung überflüssig wird.

Wachstum

Wächst auch ohne CO₂-Zugabe und bei schwacher Beleuchtung zuverlässig, allerdings entsprechend langsamer als unter kräftigerem Licht. Mit der Zeit bildet sich ein dichtes, mehrere Zentimeter dickes Polster, das regelmäßig ausgedünnt werden kann.

Vermehrung

Lässt sich denkbar einfach vermehren: Jedes abgeschnittene Stück wächst an einer neuen Unterlage wieder an, eine gezielte Stecklingsführung wie bei Stängelpflanzen ist nicht nötig.

Besonderheiten

Dichte Javamoos-Polster bieten Garnelen und Jungfischen gute Deckung und Weidefläche für Mikroorganismen, weshalb die Pflanze häufig gezielt in Nachzucht- und Garnelenbecken eingesetzt wird.

Quellen

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