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Antennenwels, Braun (Ancistrus sp.)
Fisch

Antennenwels (Braun)

Ancistrus sp.

Auch bekannt als: Bushynose Pleco, Bristlenose Pleco

Schnelle Fakten

Größe
10–14 cm
Empfohlene Beckengröße
ab 80 cm / ca. 120 l
Sozialverhalten
Einzelgänger
Schwimmzone
Bodenzone
Temperatur
23–28 °C

Wasserwerte

pH
6–7,5
KH
4–10 °dKH
Temperatur
23–28 °C

Stammt aus unterschiedlichen südamerikanischen Fließgewässern und zeigt sich bei pH und Karbonathärte entsprechend anpassungsfähig; wichtiger als ein exakter Zielwert ist eine stabile, nicht zu weiche Wasserchemie ohne starke Schwankungen.

Haltung

Braucht ausreichend Wurzelholz – es dient sowohl als Rückzugsort als auch als wichtige Nahrungsquelle (Aufwuchs), an dem die Tiere regelmäßig Verdauungsenzyme für die Zellulose-Verwertung aufbauen. Ohne Holzanteil im Becken zeigt die Art mit der Zeit häufiger Verdauungsprobleme.

Wird bei guter Pflege mehrere Jahre bis über ein Jahrzehnt alt und bleibt dabei weitgehend unkompliziert, solange Wasserwerte und Fütterung stimmen.

Verhalten & Vergesellschaftung

Gegenüber den meisten anderen Arten friedlich und für normale Gesellschaftsbecken gut geeignet. Männchen untereinander können an Verstecken revierbezogen reagieren, besonders wenn zu wenige Rückzugsorte für die Anzahl der Tiere vorhanden sind – mehrere Höhlen entschärfen das meist zuverlässig.

Für normale Gesellschaftsaquarien empfiehlt sich Einzelhaltung: Grundsätzlich ist auch Paarhaltung möglich, sie führt bei dieser Art unter passenden Bedingungen aber häufig zu Nachwuchs, da sie sich sehr leicht vermehrt – wer das nicht gezielt möchte, ist mit einem einzelnen Tier unkomplizierter bedient.

Fütterung

Frisst neben Aufwuchs auch übliches Wels-/Bodenfutter sowie regelmäßig Gemüse wie Gurke oder blanchierte Zucchini. Eine überwiegend pflanzliche, faserreiche Fütterung entspricht der natürlichen Ernährungsweise besser als reines Protein-/Frostfutter.

Einrichtung

Ein weicher, grabfreundlicher Bodengrund ist nicht zwingend nötig – wichtiger sind ausreichend Wurzelholz und mehrere enge Versteckhöhlen, idealerweise eine Höhle mehr als Tiere im Becken vorhanden sind. Kräftig bepflanzte Bereiche werden in der Regel nicht angefressen, da die Art überwiegend Aufwuchs statt lebender Pflanzensubstanz bevorzugt.

Besonderheiten

Die buschigen Barteln auf der Schnauze, die der Art ihren Namen geben, bilden sich nur bei geschlechtsreifen Männchen aus – ein einfaches und zuverlässiges äußerliches Geschlechtsmerkmal.

Quellen

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