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Guppy

Poecilia reticulata

Schnelle Fakten

Größe
3–6 cm
Empfohlene Beckengröße
ab 54 l
Gruppenstärke
ab 6 Tieren
Sozialverhalten
Gruppenhaltung
Schwimmzone
Mittlere Wasserzone
Temperatur
22–28 °C

Wasserwerte

pH
7–8,5
GH
8–20 °dGH
KH
ab 10 °dKH
Temperatur
22–28 °C

Im Unterschied zu vielen anderen beliebten Einsteigerfischen bevorzugt der Guppy mittelhartes bis hartes, leicht alkalisches Wasser – weiches, saures Wasser verträgt er zwar kurzfristig, auf Dauer ist es jedoch nicht ideal. Eine ausreichende Karbonathärte gilt dabei als besonders relevant: Ein dauerhaft niedriger KH-Wert wird mit einem höheren Risiko bakterieller Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Haltung

Vermehrt sich bei gemischter Haltung aus Männchen und Weibchen sehr schnell – ohne Nachzucht-Plan oder getrennte Geschlechterhaltung wächst der Bestand rasch weiter. Regelmäßige Teilwasserwechsel und stabile Technik gehören ebenso zur Pflege wie bei empfindlicheren Arten.

Verhalten & Vergesellschaftung

Friedlich und gesellig, verträgt sich mit den meisten ruhigen bis mittellebhaften Gesellschaftsfischen ähnlicher Größe. Männchen balzen ausdauernd um Weibchen, was in reinen Männchengruppen zu spürbarer Hierarchiebildung führen kann, ohne dabei ernsthaft aggressiv zu werden.

Gegenüber deutlich größeren oder räuberischen Arten ist er wegen seiner geringen Größe und auffälligen Färbung gefährdet.

Fütterung

Nimmt übliches Flocken- und Granulatfutter sowie pflanzliche Zusatzkost gut an und ist bei der Futterwahl insgesamt unkompliziert. Als Allesfresser profitiert er von einer abwechslungsreichen Kost aus hochwertigem Trockenfutter, gelegentlichem Lebend- oder Frostfutter und pflanzlichen Anteilen.

Einrichtung

Kommt sowohl in dicht bepflanzten als auch in schlichter eingerichteten Becken gut zurecht und stellt an die Einrichtung selbst keine besonderen Ansprüche. Feinere Pflanzenstrukturen bieten frisch geborenen Jungfischen zusätzliche Deckung vor größeren Mitbewohnern.

Besonderheiten

Durch jahrzehntelange Zierfischzucht existieren zahlreiche Farb- und Flossenformen, die sich in ihren Haltungsansprüchen jedoch kaum unterscheiden. Besonders üppig befinschte Zuchtformen schwimmen mitunter etwas schwerfälliger und vertragen sich schlechter mit sehr flinken, nippenden Mitbewohnern.

Quellen

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